Der hübsche Kopf hinter jujonda

Julia Gerhards

Ich kann nichts, aber mache alles. Äh, nein, ich hab ne Menge Lebenserfahrung und den Rest kriege ich auch noch hin. Hauptsache, ich kann dir den Himmel ein Stück näher bringen.

Ganz offiziell habe ich einen Abschluss in Publizistik durchgezogen (M.A.), eine Weiterbildung zur Werbetexterin, war dann als Werbetexterin und Emfpangsmitarbeiterin tätig, aber kämpfte immer wieder mit meiner Psyche. Seit dem Studienende verschluckte mich eine Riesen-Dunkelheit. Erst erhielt ich die Diagnosen depressiv und emotional instabil, dann kamen Psychosen hinzu. Während der Rente durfte ich noch Kunst studieren, doch der Abschluss bringt nichts, wenn du immer tiefer in den Strudel der Verwirrung gezogen wirst. Ich war kurz davor, in ein Heim zu gehen.

Dann konnte ich jedoch durch gesunde Lehre am Charis Bible College (jetzt in Frankfurt) meinen Glauben erneuern und schließlich, nach einem Telefon mit der Charis Hotline, die eigene Heilung ergreifen. Das ist über drei Jahre her, und mein Leben hat sich seitdem revolutioniert:

Statt Depression nun Hoffnung, statt Rente nun Arbeit, statt Dunkelheit nun ein Kuscheln im Licht. Les unten mehr über mich und meine Geschichte. Oder schau dir die ersten Kapitel meines Buches, es ist meine Lebensgeschichte im Detail. Nun möchte ich das, was ich erlebt habe, weitergeben, weshalb ich jujonda gegründet habe. Und ich habe noch viel vor! Sei gespannt!

A Revolution of Love!
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kurzer Rückblick

Möchtest du auch im Dreieck springen, wenn jemand von der Liebe Gottes spricht? - Mein Weg aus Zorn und Krankheit

Ich kann mich ganz genau an den Moment erinnern. Ich war 19 Jahre jung, hatte frisch das Abi in der Tasche und machte ein soziales Jahr in den USA. In einem christlichen Reha-Zentrum half ich beim Einmachen, Rasen-Mähen und allem anderen, was anstand, mit, und versuchte, nach außen ein Super-Christ zu sein. Ein Vorbild. Schließlich war ich Mitarbeiter. Doch in mir drin sah es ganz anders aus. 

Dann sollte bei einer Veranstaltung in der dortigen Kapelle eine Besucherin ein Zeugnis geben, von ihren Erlebnissen mit Jesus berichten. Sie behauptete mit voller Überzeugung, dass Gott ihr aufgetragen habe, uns mitzuteilen, dass er uns liebe. Und zwar richtig stark. Ich wusste, sie kam aus einem wohlbehüteten christlichen Elternhaus, aus jeder Pore atmete sie Selbstzufriedenheit und Annahme aus, während ich gefühlt eine christliche Show aufrecht erhielt. Und dann stand sie da, und redete von der Liebe Gottes, als ob diese so normal wäre, wie der Ketchup zu den Home Fries, die es jeden Samstag mit Rührei und Muffins zum Frühstück dort gab. Mir drehte sich der Magen um, gefühlt, alles in mir wollte schreien, sie anschreien und die gefürchteten “Warum?”-Fragen stellen. Warum fühle ich Gott dann nicht? Warum zeigt sich mir mein Schöpfer nicht? Warum musste ich durch solch eine schlimme Teenager-Phase, in der ich deutlich Probleme mit dem Essen hatte, aber nie Hilfe bekam? Warum offenbart er sich nicht in Träumen und nimmt mich dort einfach mal in den Arm? Habe ich es mir nicht verdient? Was soll ich denn noch alles tun, um Gott zu erleben?

Jetzt, mit jungen 55 Jahren sitze ich hier und habe fast Pipi in den Augen, wenn ich an Jesu Liebe denke. Ja, es ist wahr: Liebe existiert. Gott existiert. Gnade existiert und ist für jeden, für JEDEN, zugänglich. Es war eine lange Reise, dies zu verstehen und ich werde dafür noch weitere Ewigkeiten Zeit haben, in diese Liebe zu versinken. 

Und ich will nicht, dass du dafür auch Jahrzehnte brauchst. Mein Traum ist, dass jeder diese Annahme ergreifen und erfahren kann. Nicht die Theorie, nein, das Gefühl, das mich warm ums Herz macht und ganz leicht. Denn wenn ich total geliebt bin, wofür sollte ich mich noch fürchten? Warum sollte ich dann noch Angst haben, übersehen zu werden oder gar ungeheilt weiter mit Schmerzen rumzuhumpeln? 

In dieser Zeit zwischen 19 und 55 ist eine Menge passiert. Ich habe einen Magister in Publizistik gemacht, danach eine Weiterbildung zur Werbetexterin, aber ich konnte meine emotionale Not und mein Gefühlschaos nicht mehr unter eine Glocke halten. Schon am Studienende fiel ich in eine tiefe Depression und fing an, mich selbst zu verletzen. Und so kam ich mitten im Magister in eine Klinik. Und die nächsten 23 Jahren ging ich durch verschiedene Psychiatrien, machte diverse Psychotherapien und eine Reha, wurde verrentet, erlebte die Hölle auf Erden und war regelmäßig nah dran, diese Qual selbst zu beenden. Durch die vielen Medikamente in Kombination mit ungesunder religiöser Lehre ist dann schließlich mein Gehirnstoffwechsel ausgetickt. So begann ich über die Jahre, mehr und mehr psychotisch zu werden. Durch die Rente konnte ich nochmal studieren, zum zweiten Mal, und halte nun auch ein Diplom in Kunst im Schrank. Doch bringt es was, ein "schlaues Kind" zu sein, wenn man kaum lebensfähig ist? Am Ende war ich ein schizoaffektives Wrack, kurz davor, in ein Heim zu gehen.  

Aber dann lernte ich auf YouTube Andrew Wommack kennen, fing die Bibelschule bei Charis in Frankfurt an und lernte einen Gott kennen, der tatsächlich Liebe ist. Vom Scheitel bis zur Sohle. Und der heute noch heilt! Und mich wirklich wirklich mag! Der Schöpfer der schwarzen Löcher, der größte Mathematiker und Physiker des Universums, hat Gefühle und mag mich! Ich bin ein liebenswerter Mensch und Jesus hat dieses Ding am Kreuz nicht gemacht, weil ich so schrecklich bin, nein, weil er versucht hat, alles, was mich von ihm trennt, ein für alle Male mit in den Tod zu reißen. Stellvertretend für mich. Weil ich, nein, weil auch du so wundervoll bist. Für die Gemeinschaft mit dir hat sich das alles gelohnt. Ich war es wert. Und du bist es auch. 

Ich lernte einen Schöpfer kennen, der nicht willkürlich handelt, und las die Bibel, das Wort Gottes. plötzlich mit ganz anderen Augen. Sie wurde lebendig, war plötzlich kein trockenes Knäckebrot mehr, sondern schmackhafte Nahrung. 

Wie Dornröschen wachte ich aus einem langen Schlaf auf und konnte schließlich dank der Charis Gebetshotline meine Heilung ergreifen. Seitdem ist alles anders. Ich fing wieder mit dem Arbeiten an, während ich meiner Mutter mit der Pflege meines Vaters half. Es war unglaublich stressig und doch blieb ich stabil. Ich schloss die Charis Bible School ab (beste Entscheidung meines Lebens!), und will nun alles dafür tun, damit andere auch das erleben, wofür sie geschaffen wurden: Gemeinschaft mit Gott selbst. Psychose und Depression sind nie wieder zurückgekehrt, wenngleich auch ich danach noch harte Zeiten hatte - aber die sahen ganz anders aus. Denn jetzt wusste ich mit ihnen umzugehen. 

Das schönste ist und bleibt die Liebe. Das tiefe, alles durchdringendes Wissen, alles wird gut. Deshalb habe ich jujonda gegründet – hier vereine ich meine Leidenschaft für Text, Grafik und Kunst mit meiner neuen Passion: dem Bibelstudium. ich will Leuten durch Schönheit und Weisheit zu Gott führen, damit sie dort ihr eigenes Wunder erleben. Ein gutes. 

Bei mir hat diese Reise mit Wahrheit angefangen. Und mit Fragen. Wer all die Missverständnisse, die er oder sie über Gott hat, ausradiert, lernt einen himmlischen Papa kennen, der über beide Backen grinst, wenn er an dich denkt. Ich will dieser “Lügen-Killer” sein, der andere dadurch frei setzt, indem er ihre Missverständnisse in Aha-Momente umwandelt. Denn Gott ist so gut. Du bist so geliebt!